Für all diejenigen, die gerade kein entsprechendes Tool (IDE o.ä.) zur Hand haben, hier ein kleiner Befehl zum Zählen der Lines of Code eines Projektes:
echo 'Lines of code (without spaces): '
find . -path -prune -o -print | egrep '\.php|\.as|\.sql|\.css|\.js' | grep -v '\.svn' | xargs cat | sed '/^\s*$/d' | wc -l
echo 'Lines of code (all): '
find . -path -prune -o -print | egrep '\.php|\.as|\.sql|\.css|\.js' | grep -v '\.svn' | xargs cat | wc -l
Der Befehl wird jeweils im aktuell ausgewählten Verzeichnis ausgeführt und zählt oben aufgeführte Dateitypen rekursiv in allen Unterverzeichnissen. Viel Spaß
Gequält habe ich heute den ganzen morgen nach einer Lösung für mein Problem mit php-Dateien seit dem Umstieg auf Ubuntu 10.04 gesucht: Sämtliche Dateien wurden zum Download angeboten. Dass daran das Update auf Ubuntu 10.04 schuld war, war völlig klar. Allerdings bin ich im Web vorwiegend auf ältere Artikel gestoßen, bis ich im UbuntuUsers-Forum auf einen aktuellen Artikel aufmerksam wurde. Dort wird auf einen entsprechenden Hinweis zum Apache-Artikel von UbuntuUsers gegeben, in dem sich ein kleiner Abschnitt mit dem aktivierten Modul mod_userdir unter Lucid Lynx befasst.
Falls PHP Dateien bei Nutzung von mod_userdir ab Ubuntu 10.04 Lucid Lynx heruntergeladen statt angezeigt werden, ist die Datei /etc/apache2/mods-available/php5.conf bzw. /etc/apache2/mods-available/php4.conf wie folgt anzupassen:
<IfModule mod_php5.c>
<FilesMatch "\.ph(p3?|tml)$">
SetHandler application/x-httpd-php
</FilesMatch>
<FilesMatch "\.phps$">
SetHandler application/x-httpd-php-source
</FilesMatch>
# To re-enable php in user directories comment the following lines
# (from <IfModule ...> to </IfModule>.) Do NOT set it to On as it
# prevents .htaccess files from disabling it.
#<IfModule mod_userdir.c>
# <Directory /home/*/public_html>
# php_admin_value engine Off
# </Directory>
#</IfModule>
</IfModule>
Die Zeilen von inkl. <IfModule mod_userdir.c> bis inkl. </IfModule> müssen mit Kommentarzeichen (#) versehen werden.
Quelle: http://wiki.ubuntuusers.de/Apache#mod-userdir-ab-Ubuntu-10-04
Nach entsprechender Anpassung der (in meinem Falle) php5.conf war das Problem gelöst.
Neulich durfte ich wieder einmal erfahren, wie enorm einem die Stapelverarbeitung von Dateien via Kommandozeilentools und Shellscript doch das Leben erleichtern kann.
Konkret ging es um den Mitschnitt unseres Musikverein-Jugendkonzerts Mitte März. Die Zweispuraufnahme mit profesionellem Audiointerface und Audacity war mit Linux überhaupt kein Problem. Doch was mich immer abschreckt ist die Nachbearbeitung dieser stundenlangen Mitschnitte. Die kann bei einem zweieinhalbstündigen Konzert mit 4 Musikgruppen und 25 Titeln schnell zur Qual ausarten.
Da die Aufnahme während des Konzerts einfach durchlief, hatte ich hinterher ein großes Stereo-wav, das noch manuell in einzelne Titel zerteilt werden musste.
Anschließend wollte ich jedem Track ein Fade-in und Fade-out spendieren und ihn in wav und mp3 (für ein Download für die Mitmusiker) bereitstellen.
Die Auftrennung der Aufnahme in die einzelnen Titel geht mit Ardour oder Audacity relativ flott. Was aber Zeit kostet ist die (für jeden Titel exakt gleiche) Geschichte mit Fade-in, Fade-out und mp3-Wandlung.
Was läge also näher, als genau diese wiederkehrenden Aufgaben über ein Shellscript abzuwickeln?
Weiterlesen ..
Es passt zwar nicht ganz in den Rahmen dieses Blogs, aber der ein oder andere “Linux / Ubuntu” – Artikel kann auch nicht schaden.
Unter Windows habe ich mein sehr geschätztes Handy hin und wieder über die mitgelieferte Software “SE PC Suite” synchronisiert. Eigentlich sehr praktisch, da man schnell Backups von Nachrichten, Kontakten uvm. machen kann, ohne dass der Speicher des Handys völlig überlädt. Aber wie gesagt: nur hin und wieder. Deshalb bestand auch im letzten halben Jahr, nach der vollkommenen Umstellung auf Ubuntu 9.10, keine Notwendigkeit die PC Suite zu verwenden. So langsam neigt sich dank der 5MP Kamera aber der Speicher zu Ende, weshalb ich mich um das Problem kümmern musste.
Wohin mit den Bildern und wie lade ich sie am besten auf den Rechner, ohne gleich irgendwelche Handy-Dateien zu beschädigen (pures Ausschneiden der Bilder aus dem USB-Massenspeicher war mir doch zu simpel)? Software-CD gesucht und gleich geprüft, ob die PC Suite unter Linux läuft, aber wie befürchtet: sie tut es nicht. Gut, man kann Sony Ericsson kein Vorwurf machen, immerhin wäre es sehr aufwändig die gesamte Software nochmal Linux-kompatibel zu schreiben (sie ist ja so schon nicht mal mit allen Windows-Versionen kompatibel).
Also habe ich die Software doch tatsächlich erstmal mit Wine gestartet. Wie man es so kommen sieht, funktioniert das selbstverständlich auch nicht. Dafür ist die Anwendung zu speziell und benötigt vermutlich diverse Windows-Bibliotheken (v.a. grafische), die Wine völlig überladen würden. Ein Virtual OS möchte ich aber weiterhin vermeiden, also wurde erstmal Google zu Rate gezogen und siehe da: In einem englischsprachigen Forum bin ich auf Wammu gestoßen, einer Handy-Manager (Kontakte, Adressen, Termine, Nachrichten, ..).
Weiterlesen ..